Die Botschafterin

Die Botschafterin

Christa Castro Varela

Botschafterin der Republik von Honduras

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geboren am 6. September 1977 in Comayagüela, im Zentraldistrikt von Honduras, ist römisch-katholischer Konfession und hat eine Tochter.

Sie studierte an der Liceo Franco Hondureño und an der Universidad Católica de Honduras, wo sie ihren Abschluss in Umwelttechnik mit der Auszeichnung Cum Laude machte.

Sie hat einen Master-Abschluss in Sanitär  und Umwelttechnik von der spanischen Universität Kantabrien und ist Expertin im Bereich Klimawandel, auf den sie sich seit vielen Jahren spezialisiert hat, unter anderem auf wichtigen Plattformen wie das United Nations Institute for Training and Research (UNITAR).

Ihre Muttersprache ist Spanisch und sie spricht fließend Französisch, Englisch und Deutsch.

Zu Beginn ihrer Karriere arbeitete sie bei der honduranischen Stiftung für Umwelt und Entwicklung (VIDA), der honduranischen Stiftung zum Schutz und zur Erhaltung der Cayos Cochinos, wo sie Meeresschildkröten während ihrer Brutphase beobachtete, und dem Center for Pollutant Studies and Control (CESCCO).

Ihre beruflichen Erfahrungen sammelte sie im öffentlichen Dienst, wo  sie von 1999 bis 2006 in der Generaldirektion für Umweltmanagement des Sekretariats für natürliche Ressourcen und im Honduranischen Sozialinvestitionsfond (FHIS) arbeitete.

Außerdem lehrte sie an der Universidad Tecnológica Centroamericana (Unitec) von 2004 bis 2008 das Fach Ökologie im Fernunterricht.

Von 2006 bis 2013 war sie in verschiedenen Funktionen im Bürgermeisteramt des Zentralbezirks tätig; davon ab 2010 als Privatsekretärin des stellvertretenden Bürgermeisters.

Von 2013 bis 2014 koordinierte sie im Ministerium für soziale Entwicklung das Presidential Solidarity Food Program.

Im Februar 2014 wurde sie als Exekutivsekretärin der Zentralamerikanische Kommission für Umwelt und Entwicklung (CCAD)- Zentralamerikanisches Integrationssystem (CCAD-SICA) vereidigt; einer Einrichtung mit Sitz in San Salvador, El Salvador, die für die regionale Umweltagenda zuständig ist.

Im Jahr 2016 wurde sie zur Präsidentschaftsdelegierten für den Klimawandel ernannt und fungierte als Verhandlungsführerin der Republik Honduras vor dem Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC).

Im Januar 2017 wurde sie zur Beraterin der Ministerin für Kommunikation und Präsidialstrategie ernannt, die die Agronomin Hilda Hernández (QDDG) ablöste.  Von dieser Position aus, die sie bis März 2018 innehatte, koordinierte Frau Castro die Mitteilungen der Regierung von Honduras.

Im Januar 2017 wurde sie zur Ministerin für Kommunikation und Präsidialstrategie ernannt und löste die Agraringenieurin Hilda Hernandez (QDDDG) ab. Von dieser Position aus, die sie bis März 2018 innehatte, koordinierte Frau Castro die öffentliche Kommunikation der Regierung von Honduras.

Im Mai 2018 wurde die Ingenieurin Christa Castro Varela zur außerordentlichen und bevollmächtigten Botschafterin der Republik Honduras in der Bundesrepublik Deutschland ernannt. In dieser Position wird sie die Interessen der Republik Honduras vertreten und die gute Beziehungen zwischen den beiden befreundeten Nationen fördern.