Rückblick: Nicolas Cage schuldet uns eine Rückerstattung für 'Pay the Ghost'

Wenn es um die Werke von Nicolas Cage geht, gilt: Je verrückter, desto besser.



Ich habe ihn als Detektiv / Gauner mit vertauschtem Gesicht, als Zauberer und Hexenjäger, als Möchtegern-Batman, Höhlenmensch und Wicker Man genossen. Ich bewundere es uneingeschränkt, wenn dieser szenenkauende Schauspieler emotional an Orte geht, die andere nicht wagen würden. Es mag campy sein, es mag wild sein, aber es ist selten langweilig.





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Als ich also hörte, dass Cage in 'Pay the Ghost' versucht, seinen entführten Sohn von einem rachsüchtigen Geist zurückzuerobern, erwartete ich, dass 'Taken' auf 'National Treasure' mit einem Schuss 'Ghost Rider' trifft. Trotz seines Konzepts und seines Stars hat 'Pay the Ghost' jedoch kein Interesse daran, verrückt zu sein, was in Ordnung ist. Schade ist nur, wie langweilig und holprig es stattdessen ist.



Mike Lawford (Cage) lebt in einem New York City, das aus offensichtlichen Drehortaufnahmen in Toronto und CGI-veränderten Skylines besteht. Mike Lawford (Cage) ist ein Literaturprofessor, der so sehr damit beschäftigt ist, eine Anstellung zu verdienen, dass er sein Versprechen bricht, seinen Erstklässlersohn Charlie ) Süßes oder Saures. Während Mike an einem Halloween-Karneval mit Eiscreme Wiedergutmachung leistet, wendet sich Mike für einen Moment ab. Und so ist Charlie weg. Der Verlust tötet Mikes Leidenschaft für seinen Beruf und seine Ehe, aber als der einjährige Jahrestag des Verschwindens des Jungen näher rückt, bekommen Mike und seine Ex (Sarah Wayne Callies) von der anderen Seite Anzeichen dafür, dass Charlie nicht mehr zu retten ist. Sein Versprechen, seinen Sohn zu retten, ist eines, für das Mike alles tun wird, um seine eigene Seele zu riskieren.





Hier gibt es gute Wurzeln für die Geschichte, und der deutsche Filmemacher Uli Edel versucht, das unheimliche Angebot (basierend auf dem Tim Lebbon-Roman) in einer gruseligen Atmosphäre zu erden, die gruselige VFX-Geier, gruselige Einblicke in diesen kinderfressenden Geist und ein raffiniertes Bühnenbild umfasst die gewöhnliche städtische Umgebungen in höllische Fallen verwandelt. Edel manifestiert sogar eine Handvoll erfolgreicher Jump-Scares. Aber 'Pay the Ghost' schafft es nie, es bedrohlich zu machen, nicht zuletzt aufgrund seiner mäandernden Erzählung.



Anstatt sich beharrlich auf Mikes hektische Suche nach seinem Sohn zu konzentrieren, springt „Pay the Ghost“ häufig zu den festgefahrenen Ermittlungen des engagierten Detective Reynolds (Lyriq Bent). Während Bent eine willkommene Intensität und Ernsthaftigkeit mitbringt, bieten seine Szenen wenig Informationen und kämpfen darum, die idiotische Andeutung zu machen, dass vielleicht Mike für das, was vor sich geht, verantwortlich ist. Nicht nur das Verschwinden seines Sohnes, wohlgemerkt, sondern auch der Tod eines Hellsehers durch scheinbare Selbstentzündung.

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Das verkorkste Drehbuch von Dan Kay, das den erzählerischen Faden weiter ausfranst, gibt Mikes intellektueller Disziplin bei seiner Suche keine Bedeutung. Betreten Sie eine eingeklemmte Professorin (Veronica Ferres), die unterstützend lächelt und als Sprachrohr für die unangenehme historische Hintergrundgeschichte dient. Unterdessen tut Mikes Frau kaum mehr, als ihm herumzulaufen und zu weinen, was die meisten Hauptfiguren des Films wie eine eklatante Möglichkeit erscheinen lässt, die Laufzeit zu verlängern.

Dieser Missbrauch der Besetzung und der Charaktere verpfuscht eine vielversprechende Prämisse, bevor der Film in eine gruselige, aber verwirrende Schlussfolgerung gerät. Aber vielleicht wäre all dies Mittelmaß nicht durch eine Gonzo-Cage-Performance zu retten. Leider versucht er es nicht einmal.

Mehr als alles andere ist der Oscar-Preisträger und Meme-König hier einfach verwirrt, sieht unwohl und abgelenkt aus, noch bevor Charlie verschwunden ist. Cage liefert pflichtbewusst lächerliche Dialoge und brüllt gelegentlich durch verlassene Lagerhäuser, die verzweifelt nach Hinweisen suchen. Aber ähnlich wie sein heimgesuchter Sohn auf dem Bildschirm scheint Cage schlafwandelnd zu sein. Er ist geradezu langweilig -- Und das ist leider der größte Schock, den dieser Thriller auslöst.

'Pay the Ghost' ist bereits jetzt bei iTunes und auf Abruf erhältlich und wird heute in den Kinos eröffnet.



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